Beim öffentlichen Raum um das Humboldt Forum ist eine Qualität notwendig, die dieser besondere, durch die zentrale Lage im Herzen der Hauptstadt und seine gewichtigen Nachbarn ausgezeichnete Platz erfordert und ermöglicht.  

Die Arbeitsgruppe „Umgebung Humboldt Forum“ erprobt am konkreten Fall die Idee einer neuen, von formellen Zuständigkeiten unabhängigen Art des „Stadtmanagements“. ‚Stakeholder‘ des Gebiets und unabhängige Fachleute formulieren im Dialog mit den Verwaltungen und Politikern des Bezirks und des Senats Positionen, Konflikte, Handlungsoptionen und Prioritäten, um zu einem Konsens über die Grundausrichtung der Stadtmitte zu kommen und den aktuell anstehenden Projekten und Entscheidungen einen zusammenhängenden konzeptionellen Gesamtrahmen zu geben.  

Es geht nicht um gemeinsam zu unterzeichnende Beschlussvorlagen oder Manifeste. Gemeinsam ist allen an dem Dialog Beteiligten vielmehr die Aufgabe, dreißig Jahre nach der Vereinigung der deutschen Hauptstadt der zerstörten Mitte Berlins anstelle punktueller Einzelmaßnahmen zu einem schlüssigen, über den Tag hinausweisenden Entwicklungskonzept zu verhelfen. 

Ergebnis dieser Arbeit ist u.a. ein ausführlicher Zwischenbericht, die “Agenda für die Umgebung des Humboldt Forums”.  

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